Faschinen

Walzenförmige, gebündelte Reisige beziehungsweise Ruten, die etwa 2 bis 4 m lang sein können, werden als ›Faschinen‹ bezeichnet. Sie bestehen aus abgetrennten Zweigen oder Trieben von Erlen, Haselnüssen oder Weiden. Der Begriff ›Faschinen‹  leitet sich vom lateinischen ›fascis‹ bzw. vom italienischen Wort ›fascio‹ ab, womit die Bezeichnung ›Bündel‹ oder ›Bund‹ gemeint ist. Zum Einsatz kommen sie auch an Hängen oder Böschungen zum Schutz von Bodenerosionen.

Verwendung  finden sie insbesondere auch beim Küstenschutz, ebenso schützen sie Dünen und Sandstrände vor Verwehungen. Für den Bau von Lahnungen sind sie erforderlich, da sie den Prozess der beschleunigten Verlandung unterstützen sollen. Die Lahnungen haben die Aufgabe, Strömungsgeschwindigkeiten zu verlangsamen und die mit dem Gezeitenwasser angeschwemmten Schwebstoffe zur Sedimentation und Aufschlickung zu bringen.

Literatur:
www.sign-lang.uni-hamburg.de
de.wikipedia.org