Dagebüll

In früheren Jahrhunderten sprach man vom ›Dagebüller Land‹, das aus einer Hallig mit der Bezeichnung Westermarsch bestand. Die Gemeinde Dagebüll gab es noch nicht. Mehrfach versuchte man im 16. und 17. Jahrhundert die Dagebüller Bucht mit den unterschiedlichen Wattströmen komplett einzudeichen. Immer wieder kam es zu Überschwemmungen und Landverlusten. Insbesondere durch die große Buchardiflut im Jahre 1634 kam es zu großen Landverlusten der nur unzureichend durch einen Sommerdeich geschützten Hallig.

Erst im Jahre 1700 erhielten die Einwohner der Westermarsch bestimmte Rechte und damit die Genehmigung, einen festen Deich zu errichten, der dann auch in den Jahren 1702 und 1703 fertiggestellt wurde. Der Dagebüller Koog erhielt etwa 502 Hektar Land, das mit der Eindeichung gegenüber der alten Hallig in Richtung Osten verlagert wurde. Mit dem 1704 errichteten Damm wurde der Dagebüller Koog mit dem Vorland des alten Christian-Albrecht-Koogs verbunden.

Die eigentliche Gemeinde Dagebüll, entstand erst 1978 durch die Zusammenlegung der ehemals selbstständigen Gemeinden ›Juliane-Marien-Koog‹, ›Fahretoft‹, ›Waygaard‹. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dagebüll)